Headquarters

Im Herzen von Zürich, direkt hinter der Nationalbank, steht das Haus zum Löwensteig. Das 1885 errichtete Gebäude gilt in Zürich als Pionier für Betonbauten. 

In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege erarbeitete MACH ein neues Erschliessungskonzept für den Büroumbau. Genau an der Stelle, an welcher sich das ursprüngliche Treppenhaus befunden hatte, wurde ein Durchbruch gemacht, um die beiden Bürogeschosse miteinander zu verbinden und einen dynamischen Austausch der Mitarbeiter zu erzielen. 

Das dem Sockelgeschoss zugehörige 1. Obergeschoss wurde ursprünglich als Lager für Baumaterialien genutzt. Das repräsentativere 2. Obergeschoss beherbergte nach 1965 sogar das Architekturbüro von Häfeli Moser Steiger Architekten. Dementsprechend wurden auch die Nutzungen im heutigen Layout verteilt. Das 1. Obergeschoss wurde von ehemals hinzugefügten Trennwänden befreit und in den Grundriss des ursprünglichen Lagerraums zurückversetzt. Hier entstand ein Loft-ähnliches Ateliergeschoss für die kreative Auseinandersetzung mit den Projekten. Im 2. Obergeschoss befinden sich die kommunikativen Meetingräume sowie ein grosser, multifunktionaler Begegnungsraum für Kunden und Mitarbeiter mit eigener Bar und Kaffeebereich, der zu einem kleinen Auditorium umgenutzt werden kann. 

Alle Böden, die kein Parkett aufwiesen, wurden bis auf die Zementschicht freigelegt. Dies thematisiert zum einen die originalen Betonböden, zum anderen bringt es auch einen gewissen unfertigen Loft- und Werkstatt-Charakter hervor. Es entsteht das Gefühl eines Ortes, an dem Neues entsteht. Als Gegenpol zu dem unfertig anmutenden Boden, wurde die bestehende Architektur mit hochwertigen, massgeschneiderten Nussbaummöbeln und Natursteinabdeckungen ergänzt. Es entsteht eine Mischung zwischen historischen Elementen und einem eigenen, vermittelnden Stil an Einbaumöbeln, welcher neu und alt verbindet. 

Aufgabe:

Entwurf, Detailplanung

Zusammenarbeit:

Punkt S, Zürich
De Vries Engineering, Zürich